Sonntag, 8. Juli 2007

I like to move it move it

Besser konnte der Tag gar nicht starten. Um 6h unzärtlich geweckt durch Sturm klingeln von irgend so einem Vollpfosten geweckt, der wohl bei meinem Mitbewohner nächtigen wollte. Als ich Schlagring und Unterhose übergestreift hatte und dem Oberarsch die Tür öffnen wollte, war mit mein anderer Mitbewohner schon zuvor gekommen und war noch näher dran den Typen zu Mus zu hauen als ich. Das war alles gar nicht schön, vor allem weil ich erst um 2 nachts im Bett war. Nachdem ich irgendwann mit einer leicht abschwächenden Überdosis Adrenalin (so darf meiner Meinung nach nur die Feuerwehr klingeln) wieder eingepennt bin, hab ich danach natürlich erstmal verpennt. Danach irgendwann hab ich eine Kontaktlinse verloren beim ins das Auge reintun, glücklicherweise allerdings hat die an der Rückseite vom Bett geklebt, gestoppt kurz vor einer Staubmaus.
Dann war ich ne Stunde zu spät zum lernen mit den Kollegen, aber die waren auch alle ne Stunde zu spät. Wir ergänzen uns also ganz gut. Das Lernen war dann leider wenig spektakulär, effektiv oder sonst irgendwie irgendwas. Ob die Aufgaben soviel Eindruck hinterlassen haben wie die norwegische Mitbewohnerin kann ich erst morgen sagen, wenn ich beides wieder sehe und dann merke, an was ich mich erinnern kann. Uh, du heisse Microwellen-Aufgabe, benimm Dich.
Meine Chancen für die eine meiner Klausuren sehe ich auf jeden Fall ähnlich miserabel wie die bei der Norwegerin.
So, und weil das jetzt schon wieder 10 Uhr abends ist und ich um 10 Uhr morgens schon wieder zum lernen verabredet bin, lerne ich jetzt einfach noch ne Runde.
Meinem Mitbewohner war die Klingeling- Geschichte auch sehr unangenehm und er hat sich noch entschuldigt, kann er ja nicht mal was für so richtig.
Mal sehen wie ich morgen geweckt werde. Da meine Mitbewohner wohl keine Austauschstudentinnen kennen die hier morgens betrunken reinstürmen, gehe ich mal davon aus, dass da einfach nur meine Anlage „klick“ macht, dann höre ich wie immer 45min lang die Libertines, dann irgendwann stehe ich unwillig auf, nach der Dusche bemerke ich, dass ich nichts mehr zum Frühstücken habe, dann geh ich irgendwann los und dann komm ich abends irgendwann wieder wenn der Supermarkt nicht mehr auf hat und lerne wohl noch weiter. Nach der Woche ist vorerst das Schlimmste geschafft. Deswegen ist es okay. Danach kümmere ich mich nur noch um meinen Kater. Das dann aber auch von morgens 10 bis abends 10.

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