Mittwoch, 28. Oktober 2009
We are all modern nomads
Ich vertraue immer auf mein Glück, und wenn ich dann schon komplett den Glauben an alles verloren habe, erschlägt es mich von hinten. Erst passiert lange nix, dann zack zack zack. Und weil ich jetzt wieder rüber mache, diesmal nur die Elbe, da schreib ich wieder blog. Geil. Und das kam so. Nach knapp 25 Bewerbungen, gefühlten 500 allerdings, viel nichts tun, viel genervt sein vom nichts tun, viel andere nerven wegen nichts tun, hats dann doch noch geklappt. Zusage, was soll ich da noch zu sagen? Live your dreams vielleicht. Weil Hamburg, wollt ich immer hin und jetzt halt zack, isses soweit. Job geil, Stadt geil, also alles jumbo fett digga, aber dann geht’s los. Wohnungssuche? In Hamburg? 3 Wochen vor Maloche Beginn? Kein Ding, kannste knicken. Am Anfang dacht ich noch, ich schwimm jetzt im Geld und fahre mein neues Motorrad in die Tiefgarage unter meinem Loft mit Hafenblick. Aber nicht. Mietpreise und Maklerprovisionen und Courtagen und und und alles happig. Da happig was dagegen. Und wenn mal ne Bude dufte ist, stehen die Chancen knapp einszufünfzig, dass man sie bekommt. Und ich schon auf Suche nach Wohnen auf Zeit für mehr als die Hälfte meines Gehalts. Aber im allerletzten Moment ruft mich das Glück an und sagt, hier wegen Wohnung, Zwischenmiete, zentral, süß, günstig, fünf, vier, drei, deins. Ich so alles klar, nehm ich. So alles cool soweit also. Was mir nur auffällt. Ich hab, seit ich 2002 zu Hause ausgezogen bin, in 8 verschiedenen Wohnungen gewohnt und nur eine Station war länger als 1 Jahr. Der moderne Nomade. Heute hier, morgen dort. À propos; bis Samstag noch hier, dann dort. Bis dahin, Kartonage Kartonage, Sachen machen und noch mehr Sachen machen.
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1 Kommentar:
yeeeeeeeeeeeees. er ist zurück. ick freu mir.
be
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