Mein Gott, was für ein Sonntag. Jetzt weiss ich wieder warum ich Sonntage nicht mag. Sonntage sind ja dafür gemacht den ganzen Tag verkatert im Bett zu liegen, um 17-18h aufzustehen und dann nach ner Runde TV nicht einschlafen zu können. Dumm nur, wenn man nicht verkatert ist und den Plan hat den Tag zu nutzen.
Aufgrund einem saubere Socken Engpass war heute der erste Tag im Jahr für mich in Flip Flops. Passend dazu auch der erste Tag im Jahr an dem mir etwas sehr schweres auf den Fuss gefallen ist. Als ich Umzugkartons vom Dachboden geholt habe, ist mir ne Metallleiste des Bettes meines Mitbewohners schön auf den großen Onkel gekracht. Wie Mutter immer zu pflegen sagte oder irgendwer anders: „Ein Indianer kennt keinen Schmerz“. Das einzige was mich zum Indianer macht, ist die Tatsache, dass ich beim Kinderfasching mal Indianer war, und das ist mittlerweile gute 2 Wochen, oder auch 15 Jahre her. Also Rothaut hin oder her, im ersten Moment tat es beachtlich weh und ich war mir, bedingt durch mangelnde Kenntnis meiner eigenen Füße, nicht so sicher ob der Zeh vorher auch schon so spackig eingedellt war. Beim Vergleich mit dem anderen großen Zeh muss ich aber sagen, der sieht genauso doof aus. Und schmerzen tuts nur noch wenn ich doll drauf drücke, lass ich das also besser mal sein.
Die Tatsache dass ich 2 Monate vor meinem Umzug anfange Kartons zu packen gibt mir irgendwie zu denken. Will ich hier so dringend weg? Ich glaub ich brauchte nur einen guten Grund mich vorm Lernen zu drücken. Hab ich auch bis 15h durchgehalten, aber dann doch noch was getan.
Sogar joggen war ich noch um 19h, alleine aufgerafft das Haus doch noch zu verlassen, ich fasse es nicht. Ein Tip noch vom Jogginpro. Vor der Joggerei lecker 2 große Schüsseln SMACKS reinziehen, dann kann man sich während der Runde die ganze Zeit darauf konzentrieren den Brechreiz zu unterdrücken und vergisst, dass alles andere schmerzt. Hat soweit gut funktioniert, nur bei der ersten Zwangspause nach 300m an einer Ampel dachte ich kurzzeitig meine Wade würde platzen. Durchgehalten hab ich dann doch mal wieder, auf die Uhr geschaut hab ich lieber nicht. Machen wir uns nix vor, die Zeiten in denen ich 90 Minuten hinter Ball und Gegner her gerannt bin und noch genug Energie gehabt hätte um mich mit meinem Feind zu prügeln sind vorbei. Mit 25 zählt nur noch ankommen.
Jetzt noch schön ne Runde Matlab, das MatheProgramm das alles kann, wenn man es denn bedienen kann. Da die Vorlesung immer nur 1 mal pro Woche ist oder gerade mal wieder ausfällt, oder ich nicht da bin weil Montags die Erste, hat man eigentlich nie einen Plan was man da gerade tut. Selbst wenn man den Quellcode abschreibt schnallt man als durchschnittlich begabter Deutscher den englischen Text zwischen den Zeilen nicht mehr, weil unsere Amis das Programm seit ihrem ersten Semester benutzen und auch noch den Vorteil der englischen Muttersprache haben, sind die einfach mal etwas flott. Ich jedenfalls immer nen Schritt dahinter und deswegen starte ich jetzt mal ne Eigeninitiative.
Und dazu? Mando Diao, an sich eher unspektakulär. Wenn da nicht Donnerstag im Stadtpark in Hamburg das Konzert mit Dirty Pretty Things und The Sounds wäre. Ich dreh durch.
Und dazu dann noch? Kaltes Bier… an sich auch eher unspektakulär. Wenn da nicht die Betablocker wären, die ich nach 4 Monaten endlich los bin. Jetzt wird die Leber wieder anders belastet.
PROST, auf Sonntage!
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